Einladung zum Weltspartag am Dienstag, 30. Oktober 2018

Am Dienstag, 30. Oktober, ist Weltspartag. Traditionell ist das der Tag, an dem es den Sparschweinen an den Kragen geht. Unser Mitarbeiterteam freut sich auf diesen Tag und lädt die jungen Sparer in unsere Filialen ein.

Auf die jungen Sparer warten wieder tolle Geschenke als Belohnung.

Alle Filialen sind an diesem Tag durchgehend bis 18:00 Uhr geöffnet.

Seit wann gibt es eigentlich Spardosen?
(Quelle: Wikipedia)

Einer der frühesten Sparbehälter stammt aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. und wurde in Priene (mittleres Ionien in der heutigen Türkei) bei der Ausgrabung eines Wohnhauses gefunden. Er ist einem griechischen Schatztempel nachgebildet und besitzt einen Einwurfschlitz für Münzen im Giebelfeld des Tempels. Ein solches Schatzhaus hieß „Thesauros“. Dieses Wort wurde in die romanischen Sprachen übernommen und später entweder zur Bezeichnung des Schatzbehältnisses oder des Schatzes schlechthin. Es übertrug sich auch auf Spardosen und wurde im deutschen Sprachgebrauch schließlich zum Begriff „Tresor“.

Aus dem Mittelalter haben vor allem eiserne, schlossbehangene Spardosen die Zeit überdauert. Zum Teil handelt es sich dabei auch um Sammelbehälter mittelalterlicher Zünfte und Bruderschaften zum Zwecke der Armenpflege und anderen Wohltätigkeitsaspekten. Als gebräuchliche Materialien wurden jedoch weiterhin meist Ton und andere Keramikarten genutzt. Auch findet man zunehmend Tierformen als Spardosen. Besonders bekannt und beliebt ist bis heute das Sparschwein. Das Schwein gilt schon seit früher Zeit als Glücksbringer und Symbol der Fruchtbarkeit, Nützlichkeit und Genügsamkeit. Das hatte einerseits seinen Grund in der hohen Ferkelzahl, zum anderen wurden mit der Verfütterung der Essensreste oder überschüssiger bzw. verderblicher Ernteabfälle des Sommers Schweine gemästet. Sie sicherten so die Protein- und Fettversorgung im Winter. Auch im englischen Sprachgebrauch kennt man das Sparschwein als "Piggy bank".

Das älteste in Deutschland gefundene Sparschwein stammt aus Billeben in Thüringen und wird ins 13. Jahrhundert datiert. Hingegen bleibt diese Schweineplastik im Gegensatz zu dem auf Burg Schweinheim in Euskirchen gefundenen Sparschwein den Beweis dafür schuldig, dass darin Münzen gesammelt worden sind. Das Sparschwein aus Euskirchen wird dem Ritter Spies von Büllesheim zugeordnet, der es um 1576 erfunden haben soll, denn die jüngste in dem Schwein gefundene Münze stammt aus dieser Zeit.